BDSM

Abstrakt mag es Aussenstehenden anmuten wenn ich, solch ein freiheitsliebendes Wesen, mich der Gefangenschaft hingebe.

Eine Liebe muss es sein, eine starke noch dazu. Ein Spiel ist es gespielt unter Liebenden. Eine Symphonie der Gefühle wirkt im Wechselspiel zwischen Dominanz und Hingabe.

Einige Jahre lebe ich nun BDSM in den verschiedensten Formen und Beziehungskonstrukten. Wo und wie das Ganze begann kann ich kaum noch eindeutig eruieren. Sicher ist das mein Einstieg allen Anfangs mittels Bondage stattfand. Damals, ein wenig der Kunst verfallen, begann ich allerlei Mitmenschen in Seil, Stahl und Ketten zu legen. Später entdeckte ich in mir eine devote Seite die ich in einigen wunderbaren Beziehungen für mich auszuformulieren durfte. Heute tue ich als Sub, gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin Christina, eine DS-Beziehung mit viel fesselnden Elementen ausleben. Unwiderruflich nun fand auch bei mir BDSM „Bondage and Discipline, Domination and Submission, Sadism and Masochism“ Einzug ins Alltagsleben, so wie mach andere Genussform längst Teil meiner Alltäglichkeit ist. Insofern repräsentiert für mich BDSM eine Form der Liebe die zumeist recht wenig mit Sex zu tun hat und kaum subkulturellen Charakter innehat.

In Eisen geschlagen anno 2008

In Eisen geschlagen anno 2008

Eine Unklarheit zu meiner Person die sich immer wieder breit macht solle hier, so hoffe ich, ein für alle mal klargestellt sein. Ich habe eine Partnerin und ich bin nicht auf der Suche trotzdem bin ich eine äusserst kommunikative Person was, in meinen Augen, keinerlei Widerspruch beinhaltet.  Schade hier zu erwähnen das all die Online-Communityportale, und wie sie sich sonst noch zu nennen pflegen, enorm Vorschub leisten zu den oben artikulierten Missverständnissen.