Gedanken über eine gelebte DS-Beziehung oder
Freiheit, was ist das?
- Das Recht zu Bestimmen wer, wie, wann und wo mir diese Freiheit entnimmt.
- Das Recht meine Gedanken und Träume zu formen und ein Teil des Lebens daraus zu gestalten um Träume zu leben.
- Das Recht meine gesamte Gefühlskraft zu mobilisieren um mich und meine Mitmenschen kennenzulernen .
- Das Recht Schmerzen und Unannehmlichkeiten erdulden zu müssen um tiefste Abgründe meiner selbst zu erforschen.
- Das Recht experimentel Strukturen und Systeme von Macht und Unterwerfung zu erforschen um schritt für schritt hinter das Geheimnis des Zusammenlebens der Menschen zu gelangen.
Darum, ein Teil meiner selbst in Gefangenschaft, jeglicher Rechte entnommen, zum Besitztum erklärt, die Sklavin Luisa.
Dieser Widerspruch zu meinem stolzen und rebellischen Wesen soll seinen Platz inne haben und mein Denken um neue Aspekte bereichern können.
Warum Strafe?
Wo doch Strafe absurd ist und die Ohnmacht einer Hochkultur beweist beim bewältigenden von Konflikten des Zusammenlebens .
Wo doch Strafe irgendwo irgendwann Vergeltung und Rache fördert und dieser Kreis letzten Endes zum Krieg führen muss.
- Um Grenzen meiner selbst zu überschreiten.
- Um eine DS-Beziehung aufzubauen die auf einem starken Hirarchiegefälle basiert. Funktionierend auf dem Grundsatz der gegenseitigen Einvernehmlichkeit.
- Um Hirachien zwischen mir und meinem Meister zu erhalten und deren Existenz zu demonstrieren.
- Um eine Spielbeziehung zu leben die in keinem Widerspruch steht zu meiner pazifistischen und freidenkenden Gesinnung
Also sei DS, SM, BDSM in keinem Widerspruch zu einer humanitären Einstellung und die Unterordnung im Spielverhältnis macht mich keineswegs zu einem unkritischen Wessen das nur seinen Gelüsten folgt.