Abstrakt mag es Aussenstehenden anmuten wenn ich, solch ein freiheitsliebendes Wessen, mich der Gefangenschaft hingebe.

Eine Liebe muss es sein, eine starke noch dazu. Ein Spiel ist es gespielt unter Liebenden. Eine Symphonie der Gefühle wirkt im Wechselspiel zwischen Dominanz und Hingabe.

Einige Jahre lebe ich nun BDSM in den verschiedensten Formen und Beziehungskonstrukten. Wo und wie das Ganze begann kann ich kaum noch eindeutig eruieren. Sicher ist das mein Einstieg allen Anfangs mittels Bondage stattfand. Damals, ein wenig der Kunst verfallen, begann ich allerlei Mitmenschen in Seil, Stahl und Ketten zu legen. Später entdeckte ich in mir eine devote Seite die ich in einigen wunderbaren Beziehungen für mich auszuformulieren durfte. Heute tue ich als Sub, gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin Christina, eine DS-Beziehung mit viel fesselnden Elementen ausleben. Unwiderruflich nun fand auch bei mir BDSM „Bondage and Discipline, Domination and Submission, Sadism and Masochism“ Einzug ins Alltagsleben, so wie mach andere Genussform längst Teil meiner Alltäglichkeit ist. Insofern repräsentiert für mich BDSM eine Form der Liebe die zumeist recht wenig mit Sex zu tun hat und kaum subkulturellen Charakter innehat.

Untenstehend gelistet, in umgekehrt chronologischer Reihenfolge, seinen die Seiten welche mein BDSM, die durchlebten Beziehungen und meine Leidenschaften beschreiben.

Samstag 31. Dezember, 2005

Luisa und BDSM

Christna und Luisa die Zweite (2004)
Die Liebe entwickelt sich und mit ihr auch die DS-Beziehung. Wir tauschen im April 2004 die Rollen und ich bin wieder der devote Part. Die Lebensgemeinschaft ist gewachsen und das Alltagsleben etablierte sich insofern als das wir uns zunehmend unsere BDSM-Findung annehmen konnten. Meine Freundin liest viel zum Thema BDSM, ich baue erneut eine Seite welche der aktuellen Situation eher gerecht werden sollte.
Christina und Luisa die Erste (2003)
Eine Wunderbare Liebe beginnt. Eine Liebe die als festen Bestandteil BDSM in Form von DS beinhaltet. Experimentell tun wir, ich als Dome, das weit verzweigte Gebiet DS ausloten. Manch witzige Situation tat sich ergeben welche immer wieder die Erkenntnis hervorbrachte das BDSM keineswegs eine todernste Sache zu sein hat. Ein kennen lernen bedarf Zeit, meine Partnerin zieht zu mir nach Zürich, die Hektik bedingt durch den Umzug und nimmt zeitweise überhand. Trotz aller Hektik findet sich viel Zeit für spielerische Momente.
Franz und Luisa (2002)
Einem wundervollen Menschen tat ich begegnen. Franz, der bis heute erste Mann in den ich mich zu verlieben vermochte, sollte ab Mai 2002 meine Herr und Meister sein. Beginnend und basierend auf unseren Anspruch DS in einer komprimierten Form zu leben begann eine Beziehung welche mich oft an das Buch von "Marie Jo Der Liebe ganzen Härte" erinnern tat. Meine devote Seite begann Form und Gestalt anzunehmen. Oft im Wechselbad heftigster Gefühle erkannte ich in mir Seiten welche mir bis anhin unbekannt wahren.
Kalle und Luisa (2001)
Anfänglich spielerisch tue ich mit einem lieben Freud meine DS-Neigung Schritt für Schritt erkunden. Es entsteht eine Beziehung mit vielerlei intensiven Momenten. Ketten, Fussschellen und das Eisen um den Hals sind omipräsent. Erstaunliche Fähigkeiten im Umgang mit der Bewegungseinschränkung tue ich sukzessive entwickeln. Der Grundstein zu meiner DS-Kultur wird in jenen Jahren um 2001 gelegt.
Ateliereisen
Fesselnd begann alles. Damals, ich begann anfänglich eine Produktion mittelalterlicher Fesseln auf die Beine zu stellen. Das Ateliereisen sollte sowohl Webshop wie Handelsregistereintrag gleichermassen sein. Meine Dinger waren zu teuer, respektive ich musste feststellen das ich in meinem Ursprungsberuf deutlich mehr verdienen tat. Indes wuchs meine Faszination zunehmend zu meinen Eisenfesseln, die im Web noch immer auf der Ateliereisenseite platz finden, für die Seilfesselung. Ein grosses Sammelsurium an diversesten Bondageprojekten entstand. Die Seite blieb und veränderte sich zunehmend Richtung Bondageseite.
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"Wer die Gefangenschaft nicht kennt, kann die Freiheit nicht lieben." (Farelle)