Szenen-Gegrunke

Mein Kreuz mit der Szene

Nicht von irgendwo herkommend mache ich mir Gedanken zu der hiesigen BDSM-Szene
Im Jahre 1999 irgendwo Frühlingserwachen war es meinem Mitbewohner Paul danach den ersten, in der Schweiz tagenden, BDSM Stammtisch damals im Widder Winterthur zu gründen.

Bis anhing tingelte ich mit meinen Seilen so durch die Weltgeschichte. Insbesondere in der Seemühle als ausdrucksstarker Ort füllte ich mich mit Seilen und Co heimisch. Aber auch meine Tätigkeit als Fesselmacherin im Atelier Eisen brachte Einiges an Erfahrung.

Eben bis anhin im friedlichen Rahmen meiner Freunde und meiner Beziehungen.

Ab 1999 sollte jedoch alles anders werden. Die wohl biederste Szene seit es lange Pralinen gab, war im Begriff regelrecht anzuwachsen. Die neue Freiheit war die Gefangennahme der Freiheit und so war den meine Tätigkeit für diese so genannte abstrakte Gemeinschaft die nicht wirklich eine Gemeinschaft darstellt, immer wieder in Frage gestellt.

Stammtische schossen aus dem Boden.

Im Mai 2002 gründe ich mit einigen Perversen die IG BDSM. Die allererste BDSMler- Interessenvertretung entsteht und die allerersten Grabenkämpfe bilden sich heran.

Des Jahres 2006 werde ich Präsidentin der IG BDSM und im Jahre 2007 baue ich die Webseite mit meiner Partnerin Christina radikal um. Dies damals begleitet mit Lobliedern aus allen Ecken.

Nur ein Jahr danach formiert sich Widerstand gegen mich, aus bis heute nicht nachvollziehbaren Gründen.

Heute, bald Weihnachten 2010, bin ich die längste auf dem Thron sitzende unter den Präsidenten und ich wäre froh ich würde diesen Thron möglichst schnell loswerden denn ausser schönen Momenten brachte dieser Thron auch viel Ärger.

Hier nun will ich Luft ablassen und Vergangenes ein für alle male verarbeiten.

Als erstes etwas Beobachtungen der mich tausendfach kopierende Bondageszene.

Wär hets erfunde?

Ein kleiner Streifzug durch nächtliche mediale Internetunsinnswelten zeigte mir dass all jenes was war, mit Sicherheit des tausendfachen verlutscht wird bis es schlicht nicht mehr ist.

Im Zeitalter der medialen Wegwerfkultur sei doch wieder ein Stückweit wertvolle Kulturgeschichte als Gegenpol zu Dragonropischer Einheitsbrei niedergelegt.

Luisa in der Bohrerschmide

Luisa in der Bohrerschmide

Es war ein mal ein lustiges Spiel, inspirierend zugleich für all jene die solch Kultstätte aufsuchten in der Hoffnung gross, stark und vor allem wichtig zu werden.

IG Partyfyer 2009

IG Partyfyer 2009

Legendär auch die SM-Party welche sich mit dem Kompressor der besagten Kultstätte aller Wichtigtuer zu schmücken gedeckte. Stählerne Momente war deren Motto und stählern legendär sind diese Momente noch bis heute geblieben.

Eck und Angelpunkt waren keineswegs jene Tage an denen sich 3 Verrückte und viel Hasch in einem Stollensystem niederliessen. Das Resultat jedoch beflügelte immer wieder etwelche Nachmacher. So sei den ein grosses Stück des Pionierkuchens denen fantastischen 3 zuteil den, zweifelsohne jene Verrückten in ihrer Produktionswut vermochten den Stein des Neidertums ins Rollen zu bringen. Alle jene die dachten sie müssten etwas Seile durch die Finger ziehen, wollten gross, stark und wichtig sein, so wichtig und beachtet wie jene 3.

Die Fanta3

Die Fanta3

Genannt hier die Fatastichen 3:
Luisa www.luisa.net
Sarah
Lory www.ekk-art.ch
das Projekt damals Walenstadt

Und Annodazumals
Wahrscheinlich waren es die 50erjahre als sich zwei benachbarte Bergnutzer, Borner mit seiner Kalifornie am See und Schmidheiny mit dessen oberhalb liegenden Untertagssteinbruch in die Haare geraten. Von nun an sollten viele Jahre erbitterter Intrigen im kleinen Örtchen Walenstadt folgen.

1968 schliesst die Kalifornie, die Seemühle Borner AG die Tore. Wenig später reicht die Familie Borner den Konkurs ein. Das Werk wird versteigert und das Militärdepartement erwirbt die unteren Anlagen während die oberen Bergbaueinrichtungen, Kultstätte etwelcher Bondage-Heinis, weiterhin im besitze der Schmidheinys verbleibt.

Ende 1968 wird unter nicht wirklich klaren Umständen die Kalifornie mit allen dazugehörigen Gebäuden gesprengt. Das meiste an Unterlagen, Geschäftsbücher, Pläne, und Fotos der Borner-Familien-Dynastie verschwindet in den Trümmern.

Der noch einzig existierende Grubenplan der Kalifornie ist aus meiner Feder entsprungen. Zu finden dieser auf der Seemühleseite als PDF auf Grubenplan

Zu Borners Seemühle im Blog auf Seemühle Borner AG

Und allerletzt,
Wär hets erfunde?
Na die Luisa, wer den sonst

Es ist nicht die Zeit des Vergessens

Es ist die Zeit der Erinnerung den, stelle Dir vor es gäbe keine Geschichte, die Geschichte welche eben nicht existiert, würde Dich letztlich schlicht  töten.

Es nannte sich im eine Organisation, die einzig das Ziel hatte mich, meine Partnerin und die von mir geleitete Organisation IG BDSM zu demontieren ,damals im Jahre 2009, BDSM-Community. Gegründet war diese am 28. Juni 2009 in Schiznach-Dorf von einem Haufen Mitläufer welche geführt von einer genau Richtigen mir den Kampf ansagten. Aufgelöst wurde dieser Verein nach rund 10 Monaten und viel interner Streitereien  im März des Jahres 2010.

Am Höhepunkt der Wichtigtuerei angelangt, am 13. Oktober 2009,  tritt der damalige Vertreter der Gruppe BDSM-Community Michel Wiederkehr, sich nennet auf der damaligen BDSM-Community-Webseite Obama, im 20Minuten-Online-TV auf.

Die Sendung Sex nach 9 kommentierte ich damals wie folgt:

Mäuseparty, Dachverbände und sonstig Kaputt zu tanzendes.

Wahrlich solch ein Abend kann nur mit 2 Schneider, viel Luzisteiger Käse und poetischer Sounduntermalung überlebt werden.

Welch grosser Wurf uns neulich beglücken durfte.
So warens, die folgenden Darsteller in diesem Schmierentheater:
Michel alias Obama Führer und Sprecher der BDSM Community,
Doktor Sex bürgerlich genannt Bruno Wermuth der mal falls er gross und stark werden sollte sich in den Rauchfleischischen Etagen bewegen darf.

So kamen sie,
Mister Debokrat, Obama höchstpersönlich, eingeflogen von Basel, nicht etwa von Washington DC, dies klar im Schlepptau der Consensuellen. Und los fegte er, in oberweisser Manier, aus dem Mediaplayerfenster heraus plappernd.

Das Kind nennt sich Öffentlichkeitsarbeit und ist eine drittklassige Werbesendung zu Gunsten der BDSM-Communitoren dies fleissig unterstützt vom Bruno Wermuth alias Doktor Sex, der insgeheim gerne zur Liga Urbaniok gehören möchte.
Wenn das nicht Amerikanischer Wahlkampf ist so fresse ich glatt nen Käse oder zwei.

Höhepunkt des Oberzenites die Debokraten, vertreten durch Obama der hiesige, erheben sich zum Dachverband aller BDSMler. Wenn das nicht Amerikanische Aussenpolitik ist fress ich noch nen Käse (aber bitte mit Schneider).

Einzig Problem, nur so, wir lassen uns nicht überdachen. Punkt

So kann ich nur hoffen das sexuelle Selbstbestimmung nicht, durch sektiererische Organisationen, zur institutionalisierten Farce verkommt.

Nun wir, echt gute Leute, arbeiten dieser Entwicklung entgegen.

Liebi Grüessli

Luisa
Für eine freie Welt, für ein freies, selbstbestimmtes BDSM

Und heute den 31.12.2010

Der Spunk ist heute aus und vorbei.

Geblieben ist ein Rudel damals engagierter Leute die heute definitiv nie und nimmer sich in solch Gruppen einbringen möchten.

Geblieben sind gebrandmarkte Mitläufer.

Geblieben ist die Überzeugung das nicht BDSM krank ist sondern viele die diese Spielart praktizieren oder noch viel schlimmer versuchen zu praktizieren.

Ich bin heute Froh zu wissen das ganz andere Hobbys mich bewegen.

So solle beginnend das Jahr 2011 ein definitiver Schlussstrich für alle Zeiten unter diese Geschichte gezogen werden.

Quellen:
Erster und letzter Jahresbericht der BDSM-Community
Aussagen damaliger Vorstandsmitglider
Sendung Sex nach 9 20Minuten
Luisa im IG BDSM Forum

Der Homojuristicus

Eine folge der inszenierten, oben genannten, Intrigen oder die gelebte und die überlebte Opposition.

Am Tag als mir eine Person, schier krankhaft, den Krieg erklärte und dies, leider dank der menschlichen Eigenschaft des Mitläufertums, teils mit Erfolg, war meinerseits einzig die noch verbleibende Möglichkeit, eine, meine ganz Persönliche Oase zu schaffen.

Die Oase florierte und der Ideenreichtum florierte.

Auf die Frage hin was der Homojuristicus sei schrieb ich im IG Forum folgender Erguss.

Homojuristicusgründerinnen

Homojuristicusgründerinnen

Vielleicht mal zu Anbeginn,
Westbam zitierend welcher Kant zitierte:
„So ein Tier gibt’s nicht“

Ja, so ein Tier gibt’s nicht, Schluss und Punkt

Und trotzdem, entgegen aller Gerüchte treffen sich Menschen, von denen bis heute keiner Jura studierte, zu Spass und Unterhaltung. Vielleicht das Ganze etwas gehobener wenn gar etwas angeschwebter als andere konventionelle SM Stammtische so ist doch auch bei diesem Stammtisch das Hauptbindeglied, wir sind SMler und SMlerinnen und das ist gut so.

Es mag nicht weiter verwundern das mach Philosophischer Disput, mit Absinth reichlich beschleunigt, beim Mischverhältnis Kalisalpeter/Kohle/Schwefel und deren lustige Anwendung, mündet. So sind den Themen reich gestreut und die Tischsets am Ende des Abend edelst dekoriert.

Nichts desto trotz wird deren Ursprung, als noch jene nicht wirklich juristisch bewanderte Personen, uns respektive mir zu erklären versuchten das Gewicht einiger weniger Modalverben die mich minder interessieren, nicht vergessen. Klar dass zwischenzeitlich unser juristisches Wissen, resultierend aus der erlebten Geschichte, beträchtlich herangewachsen ist. Womit der Anspruch auf den Titel „BDSM lebende Juristen“ durchaus seine Berechtigung innehat.

Und wenn sie nicht da sind so sind sie immer noch da.

Es seien alle Willkommen und jene die nicht willkommen sind werden dies früh zu wissen erspüren.

So denn,
allerletzt, ein liebes Dankeschön an all die welche mit dabei waren, es war berauschend und wenn ich heute um 9:15 erwachte so darf ruhig in betracht gezogen werden das dieser ausgedehnte Abend sich zu tiefst lohnte.

Zusammenschnitt aufgeschnappter Themen gestern nur hier der Nachwelt erhaltend:

-Käfigbau, Hohlprofile, Vollprofile
-Turmzimmer, Kopfkino und Weiteres
-Festplattentausch
-Essen und Kulinarik, klar Waldpilze und verirrte Shrimps.
-Angewandtes BDSM oder die Renitenz einiger Subis, technisches zur Abhilfe, Abloy, Alfa Proj,
Transgeder und Gesellschaft
-Medienpolitik, Öffentlichkeitsarbeit zu Transgeder
-Entwicklung der Massenmedien hin zum Sauglatismus
-Mac versus PC bis hin zu Kubuntu
-Zeitreise durch die Netzwerktypen und deren Funktion.
-Ansteuerungsfähige Widerstände, Pentode, Konrad Zuse.

Und ab ins Bett,
ihr seid die Grössten.

Liebi Grüessli

Luisa
Die genau Richtige

Mein Szenen-Gegrunke im Blog

Die Entstehung meines Blogs basierte auf ein sich damals ausweitender Konflikt irgendwelcher Subkultürchen und deren Wichtigtuer. Folglich weiss mein Blog viel aus längst vergangenen aber keineswegs vergessenen Konflikten zu berichten.

Luisa am WGT 2010 beim bezirtsen grüner Feen

Luisa am WGT 2010 beim bezirrtsen grüner Feen

Aus meinem Blog
Das Ende des Informationszeitalters Unsinn falsch geglaubter Weite des Internets
Luisa Facebookelt Gehversuche in der Einklickfreudeswelt
Als die Dummheit die Welt regierte Nimmer existente Demokratien, Vereinsleben
Impressum Szenis machen Internet-Seiten und zwar schlechte
Geburtstag Der Homojuristikus das Jährige
Desperate Housewives Fliegende Tonnen die glauben sie seien Flugschülerinnen
Polizei, Porno und sonstig Gefallenes Könige die denken übermächtig zu sein
Ich bin auch ein Minarett Absurditäten etwelcher Aufhänger
Schleim, Schleim, Schleim und deren Missionare Mäuseparty, die Gedanken
DS eine geglaubte Illusion
Gott, Götter, am Göttersten Kleingeister am Wichtig tun
Einheitsbrei und sonstige Hirnfickereinen Ich muss rein gar nichts ausser……
Kennst Du Grungi Beginn eines kreativen Widerstands
Spieglein Spieglein Überschätzungen
Und es sei entstanden mein allererstes Blog Ich tanz kaputt was mich kaputt macht