Üble Zeiten an einer üblen Geschichte anknüpfend

Es ist leider nicht alles längst vergessener Bergbau und all dass was in früherer Geschichte nie wieder aufblühen sollte, scheint sich beängstigend zu wiederholen.
Üble Szenen spielen sich ab, die Jagd auf Andersdenkende, Andersfarbige, Andersglaubende, angeheizt durch die, überhaupt nicht Sozialen Medien, ist voll entbrannt. Anknüpfend an eine längs überwunden geglaubte Geschichte erwachen neue Gelüste des Tötens, entfacht von en paar Sarasinischen Hetzschriften. Es macht Unbehagen, dieser Tage, zu wissen dass Waffenexportbeschränkungen in Bürgerkriegsländer aufgehoben wurden nur zugunsten einer Profitoptimierung skrupelloser Waffenlobbisten. Keine schöne Zeit in welcher die, welche blumig das Volk genannt werden, sich zunehmend von einer geldgierigen, egoistischen Hochfinanz instrumentalisieren lassen.

Manchmal wenn ich meine Facebook-Pinnwann betrachte überkommt mich Angst und Bange. Es scheint das Rädchen der Zeitgeschichte wieder an üble vergangene Zeiten anzuknüpfen und wichtige Sozial-Kulturhistorische Errungenschaften werden mit Springerstiefel zu Tode getreten.

Sie sagen, en paar Wenige, eine neue Regierung müsse her doch dass was die Regierung ist, war und wird gewählt von dieser blumig klingenden Horde genannt das Volk. Es scheint so als würd eine Meute rufen „wir sind das Volk“ und ich bin am Rande dieser Meute, realistisch betrachtet, ein exzellentes Opferkaninchen.
Scheisse sag ich, in welche Geschichts-Scheisse ich da wohl hineingerasselt bin, dabei ist meine Intention ganz und gar nicht die Eskalation eines Konfliktes. Im Gegenteil, als sozialer Mensch hoffe ich auf die friedliche und sich gegenseitig, geistig befruchtende Gemeinschaft.

Ich habe diesen oberen Text, in leicht differenter Form, vorhin auf meinen Blog publiziert dabei merkte ich, dass mein Unbehagen sich, im gegenwärtigen Zeitgeschehen, potenziert. Ich weiss nicht wohin diese Geschichtsignoranz hinführen wird doch ich fürchte an keine, sich konstruktiv, weiterentwickelnde Gemeinschaft. Es ist klar, dieser Text der aus meinem, vielleicht etwas banal wirkendem, Herzen entsprungen ist, solle auch hier, auf meiner Stammseite ,Platz finden. Ich bin mir dessen bewusst das dieses Statement wohl kaum jemand beachten wird und trotzdem, es ist wichtig.

Es mögen alle einen schönen, friedlichen Sonntag geniessen

Luisa

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