Luisa-net

Luisa im 2007

Luisa im 2007

Ein Herzlich willkommen auf die hiesige Adventszeit hin.

Ich wünsche dem hier gestrandetem Betrachter kurzweilige Momente auf meinigen Seiten, glückliche Feiertage und eine kritische Auseinandersetzung mit einer gegenwärtig beängstigenden, braun gefärbten, Rückentwicklung der Gesellschaft.

Diese Seite will irgendwie nichts wirklich dies trotz des Irrglaubens wonach Willen einzig zu monetärem Erfolg führen sollte. Also ist diese Seite einzig meiner publizistischen Freude gewidmet.

 

 

 

Weitere Gedanken zu Vergangenem, ausnahmsweise wieder mal kein Bergbauthema, im Blog auf Nostalgiemomente und Umher-Vertrotteltes

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2 Kommentare zu Luisa-net

  1. Tom sagt:

    Hallo Luisa

    Ich bin per Zufall auf Deine Seite gestossen. Ich hatte mich für die alte Spinnerei Bülach interessiert. Deine Seiten faszinieren mich wegen der Ehrlichkeit, deinem Wissen, deinen vielen gleichen Interessen wie ich sie habe. Technik und Bergbau vor allem. Auch bin ich in Zürich aufgewachsen und habe bis vor kurzen auch da gewohnt. Jetzt bin ich in der Agglo… 😉
    Ich will kurz meine Meinung berichten, da ich hier was von braun gefärbter Rückwicklung der Gesellschaft lese. Leider bezeichnest du das nicht genauer.
    Gerne würde ich mehr darüber lesen was Du genau meinst…
    Ich habe die Wahrheit finden wollen und diese hat mich nun wirklich erschreckt. Ich hatte persönlich mit Zionisten zu tun. Ich habe nichts gegen Transgender oder Homo und BDSM, die Ihre Neigung privat ausleben, aber gezielt öffentlich Werbung in den Medien und nun sogar Homoausbildung in den Schulen zu machen ist eine Riesen Schweinerei. Dahinter stehen ganz klar Zionisten. Zionisten sind die krassesten Rassisten, behaupten aber genau das Gegenteil von sich und kontrollieren immer mehr die ganze Gesellschaft. Du wirst aber natürlich gefördert, da deine Ausrichtung denen gefällt. Auch bei mir war es bis vor kurzem so, da ich mit einer Südamerikanerin zusammen lebte und viele Juden und auch Zionisten kannte bis ich ein paar Fragen stellte, meine Meinung sagte und einiges im meinem Leben änderte.
    Mittlerweile bin ich fast am verarmen, obwohl ich eigentlich beste Referenzen habe und auch Technisch recht begabt bin. Ich habe mich in den höchsten Kreisen von Zürich und der Schweiz bewegt. Banker, Zionisten, usw.

    Vielleicht kannst Du meine technischen Fähigkeiten trotzdem brauchen. Ich suche Arbeit!

    Liebe Grüsse

  2. Luisa sagt:

    Werter Tom
    Erstmals ein liebes Dankeschön zu Deinem Kommentar.

    Zu Deiner Frage, im Zeitalter von Telezüri, 20Minüter, Frazebock und sonstigem medialem Unsinn, scheint sich Rechtspopulismus allgemein zu etablieren. Die Gesellschaft und, sehr bedauerlich, vorwiegend die meine nachkommende, junge Generation, sehnt sich nach simplen, einfachen Lösungsansätzen für allerlei Alltagsprobleme. Braun gefärbtes Gedankengut von rechtspopulistischen Parteien (SVP und Co) geschürt, findet erschreckend viel Anklang.

    Die Schule, ich verstehe diese Institution als mögliches Fenster zur breiten, weiten und vielschichtigen Welt, könnte Gegensteuernd zur allgemein sich einschleichenden Idiotie, wirken doch dieser kleine mein-seitiger Diskurs präziser gerne im unteren Teil meiner Kommentarantwort.

    Die Schule, ich mit meiner Seite oder wer auch immer, solle das Interesse fördern für eine Vielzahl verschiedenster Thematiken. Statt banales herum gepöbele, die Gratistagespresse machts vor und die Rechtsparteien greifens auf, wär eine kritische aber auch so weltoffene Haltung, durchaus erstrebenswert.

    Transgender, Homo und BDSM sind drei Begriffe die wahrlich bescheiden wenig Gemeinsamkeiten mit sich tragen in diesem Sinne täte eine differenzierte Begriffsbetrachtung durchaus Not. Wenn doch, wieder mal das kleine Fenster zur Welt, genannt Schule, erwähnend, jungen Menschen mitteilen dass es Das, Dies, Jenes und Solches gibt, find ich eine durchwegs feine Sache die übrigens so rein gar nichts mit Zionismus zu tun hat. Im Gegenteil, Zionisten sind keineswegs deren 3 genannten Begriffen offen eingestellt.

    Und doch noch deren 3 Begriffe differenzierend,
    Tatsache, es mag Lebensbereiche geben die ein Schlafzimmer und wenns hoch kommt eine Wohnung, kaum verlassen. Insofern kann die Thematisierung der BDSM-Spielart in der Institution Schule durchaus hinterfragt werden. Transgender indes ist ein Thema welches weit über das Konstrukt Privatsphäre herauswächst und herauswachsen sollte. Ich bin als Person mit transsexueller Biografie durchaus in gewissen Lebensabschnitten aufgefallen und dies keineswegs nur Positiv. Ein Negativauffallen wiederum basierte, zumindest aus meinem Erfahrungsschatz heraus, meist auf dummen Vorurteilen ohne jegliche rationelle Logik. Das ein jeder Mensch in der Gruppe befähigt ist die entsetzlichsten Verbrechen zu begehen muss an dieser Stelle wohl kaum erwähnt werden. Klar in diesem Sinne dass die Verhinderung einer gesellschaftlichen Konflikteskalation, stark auch von der Bildung jedes einzelnen abhängt. Bildung könnte, muss aber nicht nur, in der Schule ablaufen.

    Die Behandlung von Transthematiken in der Schule ist insofern, aus meiner Sicht, durchaus wünschenswert. Und wer glaubt Homosexualität bewege sich einzig auf Schlafzimmerebene lebte nie in einer Grossstadt. Der Mythus Anonymität ist, zumindest in den noch funktionierenden Stadtquartieren, schlicht nur Mythus. Ergo ist mein Verhalten mit meiner Freundin, welches bei jedem Heteropaar stinke-normal wäre, bei mir schnell taxiert. Mich betrifft dies reichlich wenig da ich privilegiert im Elfenbeintürmchen der Kreativen lebe dass indes blöde Vorurteile existieren die, aufgemischt mit latent wirkender brauner Ideologie, Gewalt hervorrufen können, bin ich mir sehr wohl bewusst. Auch hierbei wissen tut not und die Schule, schon wieder das Fenster zur Welt, sollte Wissen vermitteln.

    Es liesse sich diese Diskussion weitertreiben weit in Religions- und Philosophiebereiche.
    Eines jedoch kurzum zu meiner Person, gefördert haben mich allerhöchstens die Eltern oder Menschen die mich schätzen, weder Zionisten noch andere Ideologiegemeinschaften betrachteten mich als Unterstützungswürdig.

    Liebi Grüessli

    Luisa

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